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Rasselstein erhöht Preise für Weißblech

Andernach, September 2005

Eine Erhöhung der Preise für Weiß- und Feinstblech um neun Prozent kündigt die Rasselstein GmbH in Andernach für Lieferungen ab dem 1. Januar 2006 an. „Die Preiserhöhung für das kommende Jahr ist notwendig, da die Verknappung der Rohstoffe für die Stahlherstellung auf dem Weltmarkt anhält und damit unsere Kosten weiter steigen“, erklärt Gerd Lohscheidt, Sprecher der Geschäftsführung der Rasselstein GmbH. Diese anhaltende Kostenerhöhung zwinge Rasselstein, von seinen Kunden ebenfalls höhere Preise für Weiß- und Feinstblech zu verlangen.

Auf dem Markt habe sich der Wettbewerb für alle Verpackungsmaterialien verschärft. Rasselstein sieht sich daher in der Verantwortung, die Position von Weißblech im Verpackungsmarkt als attraktiven, sicheren und umweltfreundlichen Werkstoff gemeinsam mit seinen Kunden zu stärken.

„Um der steigenden Nachfrage nach Weißblech hoher Qualitäten auf den internationalen Märkten nachzukommen, haben wir unsere Produktionskapazität um 20 Prozent erhöht“, erläutert Lohscheidt. Mit der Inbetriebnahme einer neuen Produktionslinie und eines neuen Durchlaufglühofens im Oktober wird Andernach größter Weißblech-Produktionsstandort weltweit. Rasselstein verfügt damit über eine Jahreskapazität von 1,5 Mio. Tonnen.

Rasselstein ist der einzige Weißblechhersteller in Deutschland und gehört weltweit zu den führenden Weißblechlieferanten. Im Geschäftsjahr 2003/2004 hat das Unternehmen 1.243.000 Tonnen Weiß- und Feinstblech produziert. Mit rund 2.400 Mitarbeitern wurde ein Umsatzvolumen von 863 Millionen Euro erwirtschaftet.

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