Schnell zum Ziel

Bei Rasselstein beginnen 61 Jugendliche ihren Berufsweg

Weiterhin hohe Bewerberzahlen. Einführungswoche in Montabaur

Andernach/Neuwied, 5. September 2005

Mit einer Einführungswoche in der Jugendherberge Montabaur beginnt für 14 junge Frauen und 47 junge Männer die Ausbildung beim Andernacher Weißblechhersteller Rasselstein. Unternehmensführung, Betriebsrat und Ausbilder begrüßten die Jung-Rasselsteiner an ihrem ersten Arbeitstag im Neuwieder Ausbildungszentrum des Unternehmens.

Personalkoordinator Leo Becker, der stellvertretend für Arbeitsdirektor Pafferath sprach, stellte die Potentiale der Jugend dem Respekt gebietenden Alter des Traditionsunternehmens gegenüber. „Rasselstein war und ist erfolgreich, weil das Unternehmen oft Vorreiter für technische Entwicklungen in Deutschland war“, sagte Becker im Blick auf den gegenseitigen Gewinn der Ausbildung für Jugendliche und das Unternehmen.

Für den Betriebsrat lud Claus Gördes, stellvertretender Vorsitzender, die Jugendlichen zur selbstbewussten Mitwirkung im Unternehmen ein: „Rasselstein braucht euch“, war die klare Aussage angesichts der drohenden Überalterung unserer Gesellschaft.

Rasselstein hat aus weit über 1300 Bewerbungen Auszubildende für 10 Berufe – an der Spitze die Mechatroniker mit 20 Plätzen – eingestellt. Zwei Industriemechaniker beginnen den vierjährigen Weg des dualen Studiengangs, den sie als Maschinenbau-Ingenieure abschließen werden.

Neben den fachlichen Fertigkeiten spielen Kreativität, die Fähigkeit zur Zusammenarbeit in der Gruppe und die Kommunikation eine wichtige Rolle für eine erfolgreiche Berufstätigkeit bei Rasselstein. Gesundheitsbewusstes Verhalten wird ebenfalls gefordert und gefördert. Darauf werden die Auszubildenden in ihrer Einführungswoche in der Jugendherberge Montabaur eingestimmt.

Übrigens: am 8. Oktober öffnet das Unternehmen seine Türen, um der Bevölkerung die neuen Anlagen und die modernen Arbeitsplätze zu zeigen. Das Andernacher Werk kann an diesem Tag von zehn bis 18 Uhr besichtigt werden.

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