Werkstoffprüfer/in
Aufgaben und Tätigkeiten:
- Mechanische, technologische und physikalische Prüfungen an Werkstoffen - untersucht werden Eigenschaften, Zusammensetzung und Fehler von Werkstoffen
- Qualitätsüberwachung der Produkte
- Mitarbeit in der Entwicklung, insbesondere in der Anwendungstechnik
Ausbildungsinhalt und -ablauf:
Zunächst werden die Werkstoffprüfer mit Grundlagen der Werkstoffbe- und -verarbeitung vertraut gemacht. Danach steht die Werkstoffprüfung im Vordergrund. Hierzu zählen Tätigkeiten wie Zugversuche, Härteprüfungen, Rauheitsmessungen, Walzversuche, Glühversuche, Herstellung metallografischer Schliffe und das Arbeiten mit dem Mikroskop, fotografische Arbeiten sowie Untersuchungen am Rasterelektronenmikroskop. Außerdem werden Grundlagen im physikalischen Messen vermittelt.
Die Ausbildung findet vorwiegend im Werk Andernach statt. Die Lehrinhalte der Berufsschule werden im Ausbildungsbereich ergänzt und vertieft.
Ausbildungsdauer und -vergütung:
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und endet mit der Abschlussprüfung vor der IHK. Das erste Ausbildungsjahr wird zurzeit mit 747 Euro vergütet. Im zweiten Jahr erhöht sich die Vergütung auf 791 Euro. Im dritten Ausbildungsjahr beträgt sie 852 Euro und im vierten Jahr 884 Euro. (Stand: 1. Juni 2008)
Weiterbildungs-/Aufstiegsmöglichkeiten:
Durch Weiterbildung bestehen Entwicklungsmöglichkeiten zum Techniker der Fachrichtungen Werkstofftechnik oder Maschinenbau.
Einstellungsvoraussetzungen:
Konzentrationsfähigkeit, Handgeschick, gute Mathematik- und Physikkenntnisse.
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